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die nachfolgende Chronik wurde von Heinz Keller anlässlich des 4x 11 jährigen Blütenjubiläums verfasst und zum 5x 11 jährigen bzw. 6x11 jährigen Blüten-Jubiläum ebenfalls von Heinz Keller erweitert. Wir wünschen Ihnen nun viel Vergnügen bei der Lektüre einer bewegten Reise durch 66 Jahre Weinheimer Blütenfasnacht.

was wäre weinheim ohne seine blüten 
Normalerweise verwelken Blüten nach einer gewissen Zeit. Weinheims ,Blüten" haben diesem Naturgesetz indes schon sechsmal elf Jahre widerstanden und es sieht ganz so aus, als würde die Blüte der „Blüten" gar zum zeitlosen Naturwunder. Denn seit dem 25. Februar 1954, dem Tag der Gründung, freuen sich die Weinheimer alljährlich, wenn ihre „Blüten" in der närrischen Zeit erblühen und Freude und Frohsinn mit vollen Händen verschenken. 

66 Jahre „Weinheimer Blüten" das weckt Erinnerungen über den 25. Februar 1954 hinaus: An die Große Karnevalsgesellschaft, die 1928 begann, 1929 die beiden Bürgermeister in die Bütt brachte und dabei 1400 Besucher in der alten Festhalle zum „Pfälzer Hof" um sich scharte. Sattlermeister Fritz Lang war nicht nur der Gründer der GrokaGe, sondern auch ihr Motor in den Jahren bis zum Kriegsausbruch und bei Wiedergründung nach dem 2. Weltkrieg. Er hat unzählige Büttenreden geschrieben, aber in den schweren Nachkriegsjahren fehlten ihm die Mitarbeiter. Deshalb wurde die Große Karnevalsgesellschaft 1952 aufgelöst.

blüten aus dem nest der eule
Nur ein Jahr dauerte die Sitzungspause, denn zur Fasnacht 1954 gab es wieder eine Prunksitzung. Als Geburtshelfer für eine neue Weinheimer Karnevalsgesellschaft brachten der Verkehrsverein Weinheim und sein Geschäftsführer Werner Schilling die Ludwigshafener „Eule" in die Stadthalle. Ihren Vorträgen und den Weinheimer Zutaten zum Sitzungsprogramm präsidierten gemeinsam der Ludwigshafener Elferrat um Präsident „Huggel" Knoch und eine Gruppe von Weinheimern um Klaus Twele, die viel Begeisterung mitgebracht hatten, sich die Roben aber hatten ausleihen müssen. Paul Kleefoot, Weinheimer Stadtbaumeister mit Wurzeln in Ludwigshafen, hatte die Verbindung zur „Eule" hergestellt. Diese Sitzung, die zur Geburtsstunde für eine neue Karnevalsgesellschaft werden sollte, fand am 21. Februar 1954 statt. Der erste Weinheimer Beitrag zur „Eule"-Prunksitzung kam von Emmy Eckenfels. Das damals sehr populäre BJK-Trio flachste im Stil der „Travellers" über den Geschäftsführer des Verkehrsvereins, den Polizeichef und andere Weinheimer Persönlichkeiten. Die Garde stellten die Turnerinnen der TSG 1862 Weinheim und die Musik machte an diesem Tag Peter Hesse mit der Stadt und Feuerwehrkapelle. Selbstverständlich war auch Fritz Lang, Ehrenpräsident der Großen Karnevalsgesellschaft, an diesem Tag dabei.

blüten statt früchtchen
Vier Tage nach der Prunksitzung in der ausverkauften Stadthalle wurde die neue Karnevalsgesellschaft gegründet. 21 Frauen und Männer trafen sich dazu im „Ratskeller" und gaben ihr den Namen Karnevalsgesellschaft „Weinheimer Blüten". Zwei Vorschläge hatte Werner Schilling für die Namensgebung gemacht, aber „Weinheimer Früchtchen" schien den Geburtshelfern im „Ratskeller" wohl doch zu anrüchig. Bereits am 8, Juni 1954 wurde eine Satzung verabschiedet, die sich eng an die der „Eule" anlehnte. Am 12. Juli 1954 wurden die Karnevalsgesellschaft „Weinheimer Blüten" e.V. ins Vereinsregister eingetragen. Das erste Präsidium bildeten: Präsident Klaus Twele, Vizepräsident Paul Kleefoot, Kanzler Werner Schilling, Protokollchef Adolf Eckenfels, Schatzmeister Otto Bob, die Dekorationsminister Hermann Zopf und Hugo Strauß, Zeremonienmeister Fritz Wolf und Gardeminister Hans Pflästerer. Für die Musik der „Blüten"Veranstaltungen sollte Rudolf Böhler verantwortlich sein. Um die Kosten eigener Roben für Elferrat und Garde und den Aufwand für eigene Bühnenaufbauten einigermaßen decken zu können, wurde ein Mitgliedsbeitrag von „mindestens 50 Pfennig im Monat" festgelegt. Über der ersten Kampagne thronte als erste „Blüten"-Prinzessin Trudel Beck. Den beiden Prunksitzungen gab die „Eule" nochmals Hilfestellung, doch schon im ersten Vereinsjahr erhielt die „Blüten"-Fasnacht einen Rahmen, der heute noch Bestand hat mit der Inthronisation der Prinzessin, der Gestaltung eines fasnachtlich geprägten Neujahrsempfangs, den Prunksitzungen, einem Kostümfest und dem Heringsessen an Aschermittwoch. Darüber hinaus sollten gesellige Veranstaltungen im Jahreslauf neue Mitglieder und Freunde gewinnen. Das Angebot der „Blüten" fand schnell Anklang in Weinheim. Bei der ersten Jahreshauptversammlung am 26. April 1955 hatte die junge Gesellschaft bereits 60 Mitglieder, aber der Freundeskreis der „Blüten" war damals schon sehr viel größer.

nach dem aufbau der ausbau
Der Ausbau der Gesellschaft konnte beginnen. Wichtige Stationen waren 1956 die Bildung eines Jungelferrats und am 11. November 1956 die Gründung der „Blütensänger". Die Chorgemeinschaft ging aus einem Doppelquartett hervor, das bereits bei den vorangegangenen Prunksitzungen aufgetreten war. Die Männer der ersten Stunde waren: Herbert Burkhardt, Karl Wecht, Kurt Müller, Otto Ilig, Slegfried Böhler, Helmut Böbel, Henry Preißler, Hans Maurer, Karli Hermann, Walter Tietz, Josef Kinzer, Uli Schilling. Das äußere Erscheinungsbild und die Art der Darbietung wurden anfänglich von den Mainzer Hofsängern beeinflusst. 

1959 schuf Conny Oerlein eine Choreographie, die die „Weinheimer Blütensänger" unverwechselbar machte. Zur Koordinierung und Beratung der Büttenredner wurde 1963 unter Leitung von Otto Eschwey die „Narrenakademie“ ins Leben gerufen, zur Unterstützung der Elferräte wurde ein Komitee mit genau definierten Aufgabengebieten gegründet und mit Weinheimer Persönlichkeiten, die sich den „Blüten" in besonderer Weise verbunden fühlten, bildete sich ab 1965 der Ehrensenat mit Helmut Behlau als Präsidenten. Ehemalige Aktive, die aus beruflichen, gesundheitlichen oder altersbedingten Gründen kürzer treten mussten, aber nicht aus dem familiären Kreis der ,„Blüten" völlig ausscheiden wollten, nahm ein Senat auf.

partnerschaft mit cavaillon
Ihr erstes Jubiläum feierten die „Blüten" 1965. Zu den Erinnerungen an das erste Jahrzehnt, das bei den Narren bekanntlich elf Jahre dauert, gehörten die Sternfahrt der Badisch-Pfälzischen Karnevalsvereine, die 1958 über 1200 Karnevalisten nach Weinheim führte und die Standartenweihe am 11.11.1958, Der 11. Prunksitzung am 21. Februar 1965 präsidierte Kurt Müller. Er hatte im Jahr zuvor die Amtsnachfolge des 1. Vorsitzenden und Sitzungspräsidenten Adolf Eckenfels angetreten, der 1957 Klaus Twele abgelöst und 1963 die Partnerschaft mit dem Comité des Fêtes, den Organisatoren des Blumen-Corso in der Weinheimer Partnerstadt Cavaillon, begründet hatte. An der Jubiläums-Prunksitzung nahmen der Präsident der Badisch-Pfälzischen Karnevalsvereine, Georg Fleischmann, und der Präsident des Bundes deutscher Karnevalsgesellschaften in Kanada, Philipp Waldecker, teil. Im Jubiläumsjahr wurden Adolf Eckenfels zum Ehrenpräsidenten und Paul Kleefoot zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Den zweiten „runden" Geburtstag feierten die „Blüten am 18. Januar 1976 zusammen mit über 20 befreundeten Karnevalsvereinen: Alles, was Rang und Namen hatte in der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalsvereine, war nach Weinheim gekommen. Der Bund Deutscher Karneval gratulierte durch seinen Vizepräsidenten Karl Dussel. 13 einstige Prinzessinnen nahmen an dem fünfstündigen Empfang teil. Erster Bürgermeister Hermann Reibel attestierte den ,Blüten", dass man sich ohne ihre Veranstaltungen das gesellschaftliche Leben in Weinheim nicht mehr vorstellen könne, Reibel dankte aber auch für zahlreiche Bürgerinitiativen der „Blüten", die ihrer Heimatstadt eine Sonnenuhr für den Schlosspark und eine geschnitzte Bank für den Karlsberg stifteten und 1970 in Zusammenarbeit mit Dr. Heinz Schmitt den „Weinheimer Wortschatz" herausbrachte, eine Sammlung und Kommentierung von Weinheimer Mundartausdrücken. Als stolzer Pate überreichte die „Eule" aus der „Blüten"-Überweisung vom Gründungsjahr 1954 in Höhe von 11 DM ein Kapitalwachstum auf 22 222 Kupferpfennige.

von kurt müller zu pio
Am 18. Januar 1987 wurden die „Blüten" 33 Jahre alt. Inzwischen hatte Kurt Müller das Präsidenten-Zepter niedergelegt und war zum Ehrenpräsidenten ernannt worden, sein langjähriger Vize Günther Bischoff zum Ehren-Vizepräsidenten. Kurt Fath als 1. Vorsitzender und Wolfgang Piorkowski als Sitzungspräsident hatten das Erbe übernommen, das Wolfgang Piorkowski seit 1985 allein betreut. 205 Gesellschaften aus der Kurpfalz und dem Elsass, aus Hessen und Baden nahmen am Jubiläumsabend teil, dazu Lisbeth Twele und Emmy Eckenfels, die Witwen der ersten Präsidenten. 1988 wurde das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft mit dem Comité des Fêtes gefeiert, der ältesten Vereinspartnerschaft mit Cavaillon, und an der Gerberbach erhielt die liebevoll restaurierte „Blüten"-Bank einen neuen Platz. Die Prunksitzungen '89 erinnerten an den Heimatdichter Karl Zöller und die von ihm geschaffenen Alt-Weinheimer Figuren der Bas Greth und des Vetter Philip, die 1929 erstmals in der Fasnachtsbütt standen.

freunde in eisleben
Das Jahr 1990 befreite auch die „Weinheimer Blüten" von den Sorgen um steigende finanzielle Lasten: Mit der Anerkennung als gemeinnütziger Verein wurden neue Möglichkeiten der Unterstützung geschaffen. 1993 erfuhr die von den „Blütensängern" kurz nach der Wende begründete deutsch-deutsche Partnerschaft mit der Lutherstadt Eisleben ihren ersten Höhepunkt: Der Erlös aus dem zusammen mit dem TC 82 in der Stadthalle veranstalteten Wohltätigkeitskonzert mit dem Marine-Musikkorps Nordsee unterstützte die Jugendarbeit in der anhaltinischen Partnerstadt Weinheims. 1997 vertrat Prinzessin Constanze I. die „Weinheimer Blüten" beim Empfang deutscher Karnevals-Abordnungen im Bonner Kanzleramt. Bundeskanzler Kohl machte ihr das unschwer nachvollziehbare Kompliment: „Sie sehen besser aus als Ihr Wahlkreis-Abgeordneter!" Mit der Prinzessin freuten sich an diesem Tag 480 Mitglieder der „Weinheimer Blüten" über die Repräsentanz der „Weinheimer Blüten" in der Bundeshauptstadt.

sprung ins neue Jahrtausend 
Im Jahrelft zwischen dem 44. und dem 55. Geburtstag wechselten auch die „Weinheimer Blüten" mit einer Silvestergala und der Millenium-Kampagne In ein neues Jahrtausend und das brachte ihnen 2004 den 50. Jahrestag ihrer Gründung. Dazwischen feierte Wolfgang Plorkowski noch zwei persönliche Jubiläen: 33 Jahre Büttenredner und 22 Jahre Sitzungspräsident. Das brachte dem, der die „Blüten" wie kein anderer verkörpert, nicht nur den Großen Verdienstorden der Gesellschaft, sondern in der Kampagne 2002/03 auch noch die väterliche Freude, Prinzessin Eva I. zum „Blüten"-Thron zu geleiten.

Große Veranstaltungen wie des Benefizkonzert des Marine-Musikkorps Ostsee zu Gunsten des Vereins „Hilfe zur Selbsthilfe 3. Welt", die erinnerungsreichen Jubiläumsstunden im Bürgersaal des Schlosses oder das 40-jährige Bestehen der Freundschaft mit dem Corso-Komitee in Cavaillon schmückten die elf Jahre zwischen den karnevalistischen Geburtstagen. Elf glanzvolle Prunksitzungen mit viel Frauenpower und erfüllten Garde-Wünschen zeugten von der anhaltenden Bereitschaft der „Blüten", ihren Mitmenschen Freude zu bereiten. Dafür wurde den „Machern" herzlich gedankt und die Treuesten wurden ausgezeichnet: wie Elisabeth Günter, die als Gründungsmitglied der „Weinheimer Blüten" den Goldenen Löwen mit Brillanten der Badisch-Pfalzischen Karnevalsvereine empfing und 2006 als Ehrenschriftführerin aus jahrzehntelanger Vorstandsarbeit verabschiedet wurde.

Hinter dem Glanz der Veranstaltungen, die Weinheims Terminkalender unverändert zieren, konnten allerdings die wachsenden Sorgen um den Fortbestand einer großen Tradition nicht verborgen bleiben. Es wird in einer Zeit stark veränderter gesellschaftlicher Erwartungen immer schwieriger, die von den Gründervätern vor 55 Jahren formulierten Aufgaben zu erfüllen. Denn im zurückliegenden Jahrelft gab es leider auch Tage des Bedauerns, als die „Weinheimer Blütensänger" nach 47 erfolgreichen Jahren aufgeben mussten, und es gab Stunden der Betroffenheit und Trauer, als Norbert Kaschel und Klaus Rosenberger aus dem Kreis der Aktivsten gerissen wurden. In ihrem Sinn werden die „Weinheimer Blüten" weitermachen. Sie hoffen dabei auf die Unterstützung vieler Freunde, die sich gern und dankbar an freudvolle Stunden mit erinnern. 

die zeit nach pio
Mit einer glanzvollen Jubiläums-Matinee starteten die „Blüten“ 2009 ins sechste Jahr-elft ihrer Geschichte und ließen dabei spüren, warum sie mit ihrer Heimatstadt so eng verbunden sind. Das mitreißende Showprogramm vereinte die Besten der „Blüten“-Fastnacht in Dankbarkeit gegenüber den Gründern, aber auch als Einladung, an der Fortsetzung der Erfolgsgeschichte der Gesellschaft teilzuhaben.

Mit dem Ausscheiden von Wolfgang Piorkowski aus den Ämtern des 1. Vorsitzenden und des Sitzungspräsidenten begann 2010 „die Zeit nach Pio“. Über ein Vierteljahrhundert lang war der Vollblutfastnachter das Gesicht der „Blüten“, über 44 Jahre stand er in der Bütt. Nun ging er, hoch geehrt, von der närrischen Bühne: als Ehrenvorsitzender der „Blüten“ und mit dem Verdienstorden in Gold, der höchsten Auszeichnung des Bundes Deutscher Karneval. In Speyer hatte er zuvor schon den Goldenen Löwen mit Brillant, die höchste Auszeichnung der Vereinigung Badisch-Pfälzischer Karnevalsvereine empfangen, auch  als Ausdruck der hohen Anerkennung, den die „Weinheimer Blüten“ unter den fast 400 Mitgliedsvereinen des Verbandes genießen.

Das Jahr 2010 änderte vieles in der „Blüten“-Familie, denn auch Rolf Jäger trat als 2. Vorsitzender zurück, mit dem Verdienstorden des BDK in Silber als Anerkennung seines jahrzehntelangen Engagements. Und Reinhild Kreckel verließ nach 25 Jahren gefeierter Auftritte die Bütt. 

doppelspitze vor großer aufgabe
In die „Zeit nach Pio“ gingen die „Blüten“ mit einer Doppelspitze: Manuela Albrecht wurde neue 1. Vorsitzende, Rüdiger Krauth ihr Stellvertreter. Vor den Beiden stand eine Aufgabe, die seit langem nicht nur Karnevalsvereine bewegt:  in einer Zeit stark veränderter gesellschaftlicher Erwartungen und stetig wachsender finanzieller Belastungen einen Zukunftsweg zu finden, der auch die Frage beantwortet, wie man junge Menschen für ein aktives Interesse an der von den „Blüten“ seit 66 Jahren gepflegten Fastnachtskultur gewinnen kann.

schmerzliche verluste
Das wird seit 2015 Helga Eibel als neue Vorsitzende gefragt. Sie muss allerdings eine Antwort finden ohne den Rat zweier „Granden“ der „Blüten“: des Ehrenvorsitzenden Kurt Müller und des langjährigen Präsidenten des Ehrensenats, Werner Schilling. Beide sind aus dem Freundeskreis geschieden, den sie vor allem in den Anfangsjahren entscheidend geprägt haben. Ihr Tod war ein schmerzlicher Verlust wie der Abschied, den die „Blüten“ von Bärbel Schmitt, ihrer langjährigen Bas Greth, und Elisabeth Günter, ihrer Ehrenschriftführerin, nehmen mussten. 

Nach den „Blütensängern“ haben auch die Traditionsfiguren Vetter Philip und Bas Greth (Gerd Buchleiter und Bärbel-Schmitt-Nachfolgerin Monika Enzmann) die närrische Bühne verlassen  und Thomas Lebert trat als Ehrenschatzmeister und mit dem Verdienstorden in Gold des Bundes Deutscher Karneval in den wohlverdienten Ruhestand.

ruf vom windeckplatz
Neue, engagierte Mitglieder sind an die Stelle der Ausgeschiedenen getreten, auch in der Pflege der inzwischen 56-jährigen Partnerschaft mit dem Comité des Fêtes in Cavaillon. Und allen, die heute Verantwortung tragen bei den „Blüten“, rufen Vetter und Bas, Heinrich Diesbachs Skulpturen vom Windeckplatz, aufmunternd zu: Macht weiter! Die „Blüten“ sind es wert, 77 Jahre und älter zu werden.

Heinz Keller